Manchmal möchte ich weinen wenn ich sehe wie der Mensch mit allem was ihn umgibt umgeht.
Wenn man die Arroganz bemerkt mit der manche meinen sie stehen über allem. Jedoch bemerken diese Menschen es irgendwann zu spät was sie angerichtet haben.
Heute abend sah ich zum Beispiel den ersten Landwirt mit Düngemittel fahren.
Ist es nicht traurig wenn man auf dem Lande wohnt und genau weiß das jetzt die Zeit kommt wo die meisten Hunde nicht mehr sorgenfrei auf den Feldwegen laufen können?
Ein Tierarzt hat einmal gesagt das ab Frühjahr wieder sehr viele kommen weil die Hunde erbrechen müssen durch das viele Gift.
Wenn man bedenkt das sogar unglaublich viel Ratten- und Mäusegift auf das Feld ausgebracht wird.
Die Bussarde werden dadurch immer weniger da sie ja die vergifteten Tiere fressen.
Die ganzen Bodenbrüter von den Vögeln die man nun wieder mit ihren Nestern überfährt und wenn sie davor noch Glück hatten dann kommen die Pestizide die man in ungeheueren Mengen jetzt wieder beginnt zu sprühen.
Große Mutter Erde, vergib uns was wir Dir antun. Die von der wir kommen, die uns ernährt und zu der wir unseren irdischen Leib zurückgeben - verzeih uns bitte.
Ich könnte so oft weinen wenn ich sehe was Dir angetan wird.
Auch Euch Ozeane mit dem wundervollen und geheimnisvollen Leben, wie hat man Euch vergiftet - verzeiht uns bitte.
Die Lebewesen die man qualvoll vor sich hin leben lässt nur damit man im Supermarkt die Produkte günstig kaufen kann (so hat man dann wenigsten nicht ganz so viel weggeworfen wenn es mal wieder abgelaufen ist).
Bodenhaltung ist zum Beispiel nichts anderes als das sie in Regalböden zu Tausenden dahinsiechen. Meisten ohne jemals auch nur einen Funken Tageslicht gesehen zu haben.
Bedenkt man einmal das ein Veterinär einmal gesagt hatte nachdem Tierschützer einige Legehennen befreit hatten, es bringe nicht allzuviel da die Tiere schon so von den Körpern verändert wurden durch die Zucht, daß sie sowieso nicht mehr weiterleben können. Das Herz und viele andere Organe sind nicht mehr dazu ausgelegt länger als 1 Jahr zu funktionieren. Das Herz soll ja schon recht groß sein, da man es danach auch gut verkaufen möchte und und und ...
Die Kühe wo man die Kälber ab dem Tag wo sie groß genug sind um an die Kette genommen zu werden festbindet. Da stehen sie ihr ganzes Leben immer an der Kette nicht einmal im Gras laufen können, den weichen feuchten Boden spüren können oder die warmen Sonnenstrahlen sehen und auf der Haut spüren können.
Die Schweine wo man noch nicht einmal außerhalb der normalen Zeit das Licht anmachen darf da sie sonst das nicht vom Herz her verkraften würden.
Es gibt noch so viel das man hier aufzählen könnte.
Was haben wir der Schöpfung angetan???
Ich hoffe das es noch ein Umdenken geben wird so lange es noch geht.
Man sagt wir wären im Umbruch.
Ja, das hat man letztes Jahr schon angefangen zu spüren. Man denke an die Wirtschaft.
Aber es kann kein Neubeginn kommen ohne das zuvor eine Reinigung hat stattgefunden.
Alles wird sich ändern und wenn es stimmt wird erst 2015 die Erde und das gesamte Leben darauf wieder zur Ruhe kommen.
Hoffen wir das wir daraus dann gelernt haben mit Respekt und vor allem mit ganz viel Liebe miteinander umzugehen.
Der Schlüssel zu allem ist die Liebe. Wo sie ist kann es keine Ungerechtigkeit und auch keinen Schmerz geben da man behutsam miteinander umgeht.
Ich hoffe so darauf das sich alles zum Guten wenden wird.
Wenn man die Zeit einmal betrachtet, was ist das im Moment?
Jeder versucht noch mehr Geld zu machen, noch größere Autos zu fahren, noch mehr in Urlaub und vor allem noch weiter zu gehen, mehr Kleidung zu haben als der Schrank überhaupt noch aufnehmen kann .......
Ich habe einmal Urlaub gemacht in einem Land gar nicht weit weg von Deutschland. Da ist eine Familie mit zwei kleinen Kindern aus ihrem Haus in die Garage gezogen nur damit sie es vermieten konnten. Ich habe mich so geschämt das ich angeboten habe in die Garage zu ziehen damit sie wieder ins Haus könnten.
Das Gartenhaus war auch vermietet wobei sie darauf noch glaube 4 Tage warten mußten.
Ich saß jeden Morgen um ca. 6.00 Uhr vor der Türe mit meinem Kaffee.
Als erstes kam der Opa vorbei mit seinen 2 Kühen die er morgens auf die Wiese brachte. Er winkte mir immer zu und lächelte.
Auf dem Rückweg hatte er immer 2 frische Feigen dabei die er mir jedesmal schenkte.
Danach kam der Mann von der Familie vom Fischen zurück. Meistens war der Fang in der Nacht gut gewesen und er hatte noch ein paar Fische für die Familie dabei. Es verging nicht ein Tag an dem er nicht sagte wir sollen zum Grillen kommen, es lange für alle.
Die Kinder spielten noch das Spiel mit dem Faden den man über die Finger spannt und der andere es dann gekonnt abnimmt.
Wie einfach das Leben hier doch noch war und wie zufrieden die Menschen damit waren hat mich unglaublich tief beeindruckt. Auch das man wieder einmal sehen konnte das gerade die Menschen die am wenigsten selbst hatten, mit anderen teilten.
Es hat mich sehr tief berührt.
Wir hatten dann in ihnen sehr liebe Freunde gewonnen. Es war danach noch sehr lange Briefkontakt aber irgendwann brach auch dieser mit der Zeit ab.
Die Tochter sagte sie würde mit mir heimfahren, als ich ihr jedoch erklärte das es bei mir kein Meer gab meinte sie dann bleibe sie doch lieber hier.
Sollten wir nicht einmal darüber nachdenken was man eigentlich wirklich zum Leben braucht.
Ich glaube da würde so mancher erschrecken darüber was er so alles an unnützem stapelt.
Ich für meinen Teil versuche mich doch mehr einzuschränken. Der ganze Konsum und das Schnelllebige wird auf Dauer keinen Bestand haben.
So, das waren jetzt auch einmal andere Gedanken von mir. Die nächsten werden nicht so streng ;o)
Aber ich hoffe ich rege vielleicht den ein oder anderen einmal zum Nachdenken an.
Liebe Grüße
Moni
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2 Kommentare:
Hallo Moni!
Genau aus diesen Konsumgründen sind wir aufs Land gezogen und betreiben unsere eigene kleine Landwirtschaft. Wir wissen, woher unsere Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, der Sellerie und Rotkohl usw. und auch unser Fleisch kommen. Wir versuchen Jahr für Jahr unser Angebautes zu optimieren, damit wir so wenig wie möglich im Laden kaufen müssen. Die Pflanzkartoffeln für dieses Jahr nehmen wir auch aus unseren eigenen Beständen.
Aber auch die Medien gehören dazu. Wir haben z.B. keinen Fernseher. Und hoffen, dass unsere Tochter uns das später nicht allzu übel nimmt. Sie stark wird im Umgang mit anderen Kindern und dazu stehen wird, was wir hier machen.
Sie wird ohne Plastikspielzeug und mit viel frischer Luft aufwachsen. Und natürlich mit viel Liebe!
Es ist traurig, was aus einigen Menschen geworden ist. Ich hoffe, dass sie Anregungen bekommen, um sich in die naturverbundene Richtung orientieren zu können.
Lieben Gruß
sany
Liebe Moni,
vieles von dem, was du schreibst, berührt mich zutiefst - denke und fühle ich doch genau so - auch in bin tief enttäuscht und oft verzweifelt über die Menschheit -
die Sätze auf deiner Seite oben... ja so einen Ort würde ich mir von Herzen wünschen -
ich drück dich - lg. Ruth
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