Wie die Ackerwinde der Gottesmutter diente.
Die Gottesmutter weiss sich und anderen immer zu helfen.
Es geht die Sage, dass an einem schönen Sonnentag ein Weinbauer mit seinem Karren, der vollbeladen mit Fässern kostbaren Weines war, auf dem Weg zur Stadt war. Doch weil der Weg durch den tagszuvor gefallenen Regen nass war, rutschte der Karren in einen Graben und der Weinbauer konnte ihn nicht mehr alleine herausziehen.
An diesem Tage war aber auch die Gottesmutter zu Fuss unterwegs in die Stadt und sie kam just in dem Moment an die Stelle, wo der Bauer gerade dabei war, seinen verunglückten Wagen zu entladen, damit er ihn leichter aus dem Graben befreien könne.
Die Gottesmutter fragte den unglücklichen Mann, was denn geschehen sei und dieser erzählte ihr die ganze Geschichte. Da die Gottesmutter aber ein barmherziges Herz hatte, sagte sie zum Weinbauern, er möge ihr etwas von seinem Wein zum Trinken geben, dann wolle sie ihm schon helfen, das Gefährt wieder freizubekommen. Nur zu gerne war der gute Mann bereit, der hilfreichen unbekannten Frau ein Gläschen von seinem allerbesten Weine anzubieten, aber: Er hatte kein Glas, das er hätte füllen können.
Die Gottesmutter aber war darum gar nicht verlegen. Sie pflückte von einer Pflanze, die üppig am Wegesrand wuchs, eine hübsche kleine Blüte, die aussah wie ein zarter, weiss-rosa gestreifter Kelch. Diese hielt sie dem Weinbauern entgegen, der sie sofort freudig mit seinem besten Weine füllte. Die Gottesmutter trank davon und schon war der Wagen wie durch ein Wunder aus dem Graben heraus gekommen. Nun konnte der Bauer die bereits abgeladenen Fässer wieder aufladen und sich auf seinen weiteren Weg machen.
Die kleine, hübsche Ackerwinde ist seither auch als "Muttergottesgläschen" bekannt und vielleicht hat sich diese Geschichte ja auch in der Pfalz, in der Nähe von Deidesheim zugetragen
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